Thomas Zach

 

geboren am 25.10.1812 in Male-Zihany/CSSR); gestorben am 1.01.1892 in Wien.

Er ist der Gründer der Wiener Zach Schule, die sich bis in unsere heutige Zeit weiter verfolgen läßt. Anfänglich als Müllergeselle tätig wurde er später Schüler von Johann Baptist Dvorak und Anton Sitt in Prag. Anschließend arbeitete er bei Johann Baptist Schweitzer in Budapest und wurde schließlich um 1853 sein Geschäftsnachfolger.

Nach 13 Jahren verkauft er die Werkstätte. Er besitzt zwischenzeitlich ein eigenes Kaffeehaus, und kommt nach verschiedenen Aufenthaltsorten, unter anderem auch 1866 in Bukarest, um 1870 nach Wien. 1888 übergibt er seinem Sohn Carl Zach das Geschäft in Wien 1, Kärntnerstraße 34.

Seine Instrumente baute er vorwiegend nach Stradivari und Guarneri Modellen. Seine genaue Arbeit, und die gute Holz-und Lackqualitäten seiner Instrumente verschafften ihm, nicht nur in Wien, einen sehr guten Ruf als Geigenbauer. Bei der Weltausstellung 1873 in Wien erhielt er mehrere Medaillen für seine ausgestellten Instrumente. 1889 lieferte er Instrumente an das Symphonieorchester in Boston. Seine Instrumente sind heutzutage im In-und Ausland sehr gefragt und werden sehr geschätzt.